Hundefotografie- Tipps und Tricks wie euer Hund schön posiert

2018-01-23T09:16:29+00:00 01/03/2016|

Der ein oder andere hat hier auf meinem Blog vielleicht schon meine Fotografie Versuche verfolgt 😉 Das Thema Hunde- und Katzenfotografie interessiert mich immer mehr und ich möchte gerne immer schönere Fotos für euch schießen!

Wenn man sich mit Hundefotografie auseinandersetzt und gerne auf Instagram unterwegs ist, dauert es nicht lange und man stößt auf den Blog von Jasmin und ihrer süßen Sheltie Hündin Bailey. Dort gibt sie tolle Tipps und Tricks rund um die Hundefotografie! Das hat mir selbst schon sehr weitergeholfen, gerade was Objektivwahl oder Kameraeinstellungen betrifft (und noch vieles mehr). Auf Instagram ist sie bekannt unter Traum vom eigenen Hund und begeistert Tausende mit ihren schönen Bildern!

Bailey mit Halstuch

Hier trägt Bailey übrigens ein Tau-Halstuch von mir <3

Ich hatte nun das Glück, dass sie meinen Blog für einen Gastbeitrag ausgewählt hat. *freu*

In diesem Beitrag gibt sie euch Tipps und Tricks rund um das richtige posieren vor der Kamera, für euren Hund natürlich 😉

 

Und hier nun der Gastartikel von Jasmin & Bailey von Sheltie Bailey:

Als ich vor zwei Jahren mit dem Fotografieren von Hunden anfing, da hatte ich selber noch keinen eigenen Hund. Allerdings hatte ich dort bereits die verschiedensten Models vor der Linse. Manche Hunde waren perfekt erzogen und konnten gefühlt 101 Kommandos. Das hat mir das Fotografieren natürlich extrem erleichtert. Aber ich hatte auch Hunde vor der Kamera, bei denen das einfache ‚Sitz‘ noch nicht richtig saß. Das macht die Sache dann schon schwieriger.

Als Bailey vor gut 9 Monaten bei uns einzog war für mich also schnell klar, worauf ich als passionierte Hobbyfotografin alles achten würde und so lernte Bailey bereits in den ersten Wochen, dass eine Kamera etwas tolles ist.Bailey hält Handschuh

Denn sobald ich die Kamera vor der Nase hatte, bedeutete das für unseren kleinen Hund: es gibt Futter!

Genau Leckerlies und Kekse sind eine super Bestechung. Für manche Hunde ist es aber auch das Spielen, da muss jeder selber gucken, was für ihn am besten ist. Aber der Hund sollte auf jeden fall für das still stehen, sitzen oder das Ausführen eines anderen Kommandos belohnt werden. Bailey konnte übrigens schon als Welpe besser Sitz machen, wenn sie gesehen hat das ich fotografiere, als einfach nur so. Scheinbar verknüpft sie die Kamera mit: ich muss warten und dann gibt es einen Keks.

Heute möchte ich euch ein paar Tipps geben, damit auch euer Hund ein kleines Model wird.

 

Ein Auflösungskommando

Bei uns ist es das Wort ‚ok‘. Das bedeutet, dass der Hund jedes Kommando so lange ausführen muss, bis das Auflösungskommando kommt. Erst danach gibt es die Belohnung. Bailey BleibDie Zeit bis zur Auflösung sollte aber angemessen und dem Trainingsstand des Hundes angepasst werden. Ein Hund, der das Sitz erst für 5 Sekunden halten kann, bevor er aufspringt und zu einem läuft. Von dem könnt ihr nicht verlangen, dass er plötzlich 2 Minuten still sitzen wird, bis ihr euer Wunschfoto im Kasten habt. Deshalb sollten die Kommandos auch erst einmal ohne Kamera geübt werden. Wichtig ist es auch dabei zu üben, dass ihr ein paar Schritte weggehen könnt und der Hund das Kommando trotzdem noch macht. Denn beim Fotografieren entfernt man sich ja auch von seinem Model. Für viele Hunde macht die Entfernung zu seinem Besitzer nämlich einen großen Unterschied. Sie verknüpfen das Kommando damit, dass ihr direkt vor ihnen steht und sobald ihr weg geht, wissen sie nicht mehr, was ihr von Ihnen wollt und dann läuft das verwirrte Hündchen natürlich zu euch und eurer Kamera.

 

Motivation

Ich hatte es in der Einleitung bereits angesprochen. Für euren Hund muss sich das Fotografieren lohnen. Dabei kennt ihr eure Fellnase natürlich am besten. Der eine ist total verfressen und der nächste Ballverrückt. Hat euer Hund also geduldig auf dem Baumstumpf gewartet, bis ihr fertig seit mit euren Fotos, dann löst ihr ihn mit dem Auflösungskommando auf und er bekommt seinen Keks oder der Ball fliegt.

 

Geräusche und Reize

Ich mache beim Fotografieren die unmöglichsten Geräusche. Wirklich! Wenn man mich dabei Filmen würde und es mir danach vorspielt, wäre es mir sicherlich peinlich. Aber es hilft häufig, damit der Hund zu einem guckt oder aufmerksam die Ohren aufstellt. Ein total gelangweilter oder genervter Hund, der sieht nicht besonders hübsch auf Fotos aus. Ihr könnt auch ausprobieren wie euer Hund auf das Quietschen eines Spielzeuges reagiert. Guckt er euch aufgeregt an? Bailey schaut

Was auch helfen kann ihm, wenn ihr ihm sein Lieblingsspielzeug zeigt oder ein Leckerli. Solltet ihr Probleme haben mit einer Hand zu fotografieren lohnt es sich oft einen Helfer dabei zu haben. Bei mir muss häufig mein Freund herhalten ;).

 

Auf Kommando gucken

Bailey kennt das Kommando ‚Schau‘ das bedeutet, dass sie mich angucken soll. Das ist übrigens auch perfekt zum Fotografieren geeignet. Bailey Sitz

Ich habe ihr das folgendermaßen beigebracht:

  1. Ich habe Leckerlies in die Hand genommen und sobald sie mich angeguckt hat hat sie eines bekommen.
  2. Nachdem sie das Prinzip verstanden hat habe ich jedes Mal, wenn sie mich angeguckt hat ‚Schau‘ gesagt und dann gab es ein Leckerli.
  3. Im nächsten Schritt, habe ich erst das Kommando gesagt und dann hat sie ihre Belohnung bekommen, sobald sie mich abgeschaut hat.
  4. Zu guter letzt musste sie mich immer länger angucken, bis es das Leckerli gab.

 

Kommandos für Fotos

Bailey kann einige Kommandos, die auf den ersten Blick sinnfrei sind, aber auf Fotos einfach super niedlich aussehen.Bailey WinktDazu zählen:

– auf Kommando den Kopf ablegen

– etwas mit der Schnauze festhalten

– auf der Seite liegen

– Winken

Das sind also quasi antrainierte Posen die sie kann. Aber ähnlich ist es bei menschlichen Models ja auch. Da ruft der Fotograf ja auch: bitte lächeln! Ja genau und jetzt die Haare nach hinten! Sehr schön!

Ich sage einfach: Bailey winken! Ja klasse! Ok!

Und dann gibt es ein Leckerli.

Bailey hält Tulpe

 

Bei uns werden sicherlich noch viele weitere Kommandos folgen. Ideen habe ich zumindest noch einige. Aber Bailey ist mit ihren 11 Monaten auch noch ein junger Hüpfer mit ganz viel Zeit zum Lernen.

Ich hoffe euch helfen meine Tipps, damit auch euer Hund ein richtiger Poser vor der Kamera wird.

Bei uns ist es mittlerweile soweit, wenn Bailey sieht, dass ich die Kamera in der Hand habe setzt sie sich häufig schon Mal an die Stelle, wo wir meistens Fotografieren. Denn sie liebt es etwas zu tun für das sie Essbares bekommt.

Und das würde kein Hund machen, der keinen Spaß daran hat. Denn Spaß ist immer das wichtigste an allem.

Und den wünsche ich euch jetzt. Viel Spaß beim Fotografieren und ausprobieren!

 

Liebe Grüße,

Jasmin & Bailey

 

 

10 Kommentare

  1. Sheltie Bailey 1. März 2016 um 11:27 Uhr - Antworten

    Hach liebe Christina!

    ich freue mich so sehr einen Gastbeitrag auf deinem wunderschönen Blog schreiben zu dürfen. Und dann auch noch zu meinem Lieblingsthema der Fotografie <3.

    Ganz lieben Gruß

    Jasmin und Bailey

    • Zucker und Zimt Design 1. März 2016 um 11:49 Uhr - Antworten

      Vielen lieben Dank nochmal für deinen Gastbeitrag ❤️ ich finde deine Tipps zur Hundefotografie einfach klasse und freue mich, das du meinen Blog für deinen Gastbeitrag ausgesucht hast! ??
      Ganz liebe Grüße
      Christina

  2. Fleischjunkie 1. März 2016 um 12:25 Uhr - Antworten

    Ah, danke für diesen Beitrag, Ja Fotografieren ist nicht einfach. Meine Nala hält nur selten still bein Fotografieren. Jetzt weiß ich welche Komandos wir noch lernen müssen, damit auch das klappt 🙂
    Super Beitrag

  3. Cora und Lio 1. März 2016 um 19:30 Uhr - Antworten

    Es ist ein wirklich guter Beitrag, aber das sind wir ja gewohnt also einfach nur Daumen hoch und ran an die Kamera ^^

  4. Elli 7. März 2016 um 13:59 Uhr - Antworten

    Super Beitrag, danke für die Tipps und Tricks! 😀
    Da werde ich sicher das eine oder andere mit unserer Liya ausprobieren *gg* die ist im Moment auch mein liebstes Fotomodell 😉

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