10 Tipps – Indoor Fotoshooting mit Hund & Katze

2018-10-26T09:02:21+00:00 25/10/2018|

10 Tipps Indoor Fotografie Hund und Katze

In diesem Beitrag zeige ich dir 10 Tipps & Tricks wie dir die nächsten Indoor Fotos von deinem Hund oder/und Katze garantiert gelingen. Gerade bei schlechtem Wetter oder mit einem Stubentiger ist das „Indoor Fotostudio Wohnzimmer“ eine tolle Alternative. Auch als Hobbyfotograf und ohne Highend Fotozubehör lassen sich so tolle Fotos von deinem Tier machen.

Tolle Tricks für schöne Posen, die du und dein Hund beim Fotografieren einbinden könnt, findest du übrigens in dem Gastbeitrag von Jasim & Bailey (Traum vom eigenen Hund).

 

1.Geduld ist eine Tugend – besonders bei der Tierfotografie

Viel brauche ich dazu glaube ich nicht zu sagen. Gerade bei der Katzenfotografie muss man etwas mehr Geduld mit bringen, als beim gut erzogenen Hund der schon den ein oder anderen Trick beherrscht oder zumindest still da sitzen kann. 😉 Aber es lohnt sich und wenn die Geduld aufgebraucht ist, empfehle ich dir den nächsten Tipp.

 

10 Tipps Indoor Fotografie Hund und Katze

2.Für Abwechslung sorgen – Spiel & Spaß in den Pausen

Egal ob Hund oder Katze, die Konzentrationsfähigkeit bzw. die Motivation für die Fotos schön zu posieren lässt schnell nach, deshalb solltest du lieber kurze Shootings machen. Sorge für ausreichend Abwechslung und Pausen. Spiele mit deinem Hund oder Katze in den Pausen oder plane ausreichende Schmuseeinheiten mit ein. Ersteres kann man sich im nächsten Tipp auch gleich zu Nutze machen.

 

3.Den Blick auf die Kamera lenken – Spieltrieb & Leckerlis

Da im Gegensatz zu Hunden, die wenigsten Katzen nützliche Tricks wie Sitz, Platz oder Bleib beherrschen solltest du dir vor allem bei ihnen den Spieltrieb zu Nutze machen. Wenn du z.B. das Lieblingsspielzeug neben die Kamera hältst, wird der Blick ganz automatisch zu dir wandern. Dasselbe gilt natürlich auch für Hunde.

Auch können lustige Geräusche den Blick zu dir lenken. Mach dich einfach mal ein bisschen zum Affen, dass bekommt Zuhause ja zum Glück keiner mit. 😊

Und Belohnungen für tolles Verhalten sind immer eine gute Idee und erhöhen erfahrungsgemäß vor allem bei meinen Hunden die Aufmerksamkeit und Motivation. Auch kannst du Katzen durch Leckerlis an eine bestimmte Position oder das Interesse auf einen Gegenstand lenken.

 

10 Tipps Indoor Fotografie Hund und Katze

Mit (links) und ohne (rechts) extra Lampen

4.Licht – viel hilft viel

Ganz wichtig: sorge für so viel Licht wie möglich!

Ich habe verwende gerne ein preiswertes Fotoleuchten-Set* und einen Aufsteckblitz*. Wer aber nicht über hobbymäßiges Fotoequipment verfügt wie ich, sollte versuchen so gut wie möglich das Tageslicht und eventuell den Kamera Blitz zu verwenden.

Solltest du keine „spontan“ Aufnahmen machen wollen, sondern ein kleines Foto-Set aufbauen, versuche dass das Licht möglichst nicht nur von einer Seite kommt. Hast du z.B. auf der rechten Seite das Fenster, entstehen schnell auf der linken Seite deiner Katze dunkle Schatten. Also lieber das Licht frontal oder von beiden Seiten einfließen lassen. Bei einem Aufsteckblitz sollte der Blitz immer nach oben zur Decke hingerichtet werden.

Außerdem kannst du auch den Iso-Wert an deiner Kamera erhöhen, aber nur so viel wie nötig, da es sonst zu einem Rauschen im Bild kommen kann.

 

10 Tipps Indoor Fotografie Hund und Katze

Ein neutraler Hintergrund setzt deine Katze mehr in Szene

5.Hintergrund – weniger ist mehr

Damit deine Katze oder Hund auch schön zur Geltung kommen, empfehle ich dir einen möglichst neutralen Hintergrund. Zu viel Dekoration oder Muster auf der Tapete lenken schnell ab und der Bildmittelpunkt soll ja auf dein Tier gerichtet sein.

Ich mache mir gerne meine Fototapete zunutze oder verwende einen Fotohintergrund*, den man schon für wenig Geld bekommt. Du kannst aber auch einfach ein großes Stück Pappe/Sperrholzplatte bemalen oder mit Folie/Tapetenresten bekleben. Es sollte nur groß genug sein um den gesamten Hintergrund des Fotos auszufüllen.

 

6.Manuelle Fotografie – Trau dich!

Um einen schönen unscharfen Hintergrund zu bekommen und so den Fokus noch mehr auf dein Tier zu richten ist eine niedrige Blende nötig. Wenn du bis jetzt noch nicht manuell fotografiert hast, wird dir das nicht viel sagen. Ich rate dir aber, wenn du die Möglichkeit an deiner Kamera hast, probiere es aus! Hier gibt es z.B. einen tollen Beitrag von Jasmin & Bailey, der mich auch motiviert hat, es einfach mal auszuprobieren!

 

7.Action auf dem Foto – so gelingen scharfe Fotos

Wenn du z.B. das Spiel mit deinem Hund oder den Katzensprung festhalten möchtest, verwende eine kurze Verschlusszeit oder den Sportmodus deiner Kamera. Damit wird der Moment „eingefroren“ und es entstehen scharfe Foto´s trotz der vielen Bewegung. Wenn deine Kamera über einen Serienbildmodus verfügt, ist auch das eine gute Möglichkeit einen scharfen Schnappschuss zu bekommen.

 

Auf Augenhöhe fotografieren – notfalls auch auf dem Boden 😉

8.Perspektive und Bildausschnitt – stimmungsvolle Bilder kreieren

Wie dein Bild wirkt hängt auch stark von der Perspektive und dem Bildausschnitt ab. Ich rate dir möglichst auf Augenhöhe deines Tieres zu fotografieren. Dafür muss man sich dann manchmal auch auf den Boden legen. Zum Glück ist das drinnen weitaus angenehmer als draußen. Natürlich können auch Vogelperspektive oder von Unten (wenn die Katze z.B. auf dem Kratzbaum liegt) interessant sein.

Auch der Bildausschnitt hat Einfluss auf die Wirkung deines Bildes. Sieht man nur den Kopf oder den ganzen Körper? Hoch oder Querformat? Probiere es einfach mal aus!

 

9.Mach Platz – fotografieren auf Distanz!

Und da kommen wir auch schon zum nächsten Tipp. Gerade bei Katzen kann es hilfreich sein sie aus einer gewissen Distanz zu fotografieren. Dann fühlen sie sich nicht gestört oder sind versucht auf einen zu zulaufen. Verwende dafür entweder ein Teleobjektiv oder eine niedrige Festbrennweite.

 

10 Tipps Indoor Fotografie Hund und Katze

Den einzigartigen Ausdruck in den scharfen Augen einfangen

10.Die Augen – Spiegel der Seele

Das wichtigste kommt bekanntlich ja zum Schluss: Der Bildfokus sollte immer auf den Augen deines Tieres liegen. Wenn die Augen von deinem Hund oder Katze nicht scharf sind, kannst du das Foto gleich löschen! Achte, vor allem bei der manuellen Fotografie, dass der Fokus auf den Augen liegt, denn das ist der Punkt der definitiv scharf sein muss!

 

Haben dir die Tipps zur Innenraum Fotografie geholfen oder du kennst noch weitere Tricks? Dann schreib mir doch einfach einen Kommentar! 😊

 

 

 

 

 

 

 

 

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